Verbesserte Nutzung von

Proteinen

bei der Fütterung von Unpaar- und Paarhufern

und das Problem der

Überfütterung


Im Freiland lebende Tiere müssen sich viel bewegen um ihren Futterbedarf zu decken. Sie sind daher gezwungen, täglich eine nicht  zu  unterschätzende Energiemenge in Form von Futter zu konsumieren. Im Zoobereich hingegen wird, bedingt durch die räumliche  Begrenzung, die benötigte Energiemenge für die Futterbeschaffung minimiert. Dies hat zur Folge, dass die Tiere eine Futterration erhalten, die den Energiebedarf sowohl in der Quantität als auch in der Qualität um ein Vielfaches überschreitet.

Die Gefahr einer Überfütterung besteht ebenso bei Pferden, die unter anderem auf Höfen gehalten werden. Auch hier ist die Bewegungsmöglichkeit der Tiere eingeschränkt und somit kaum mit den natürlichen Lebensbedingungen frei lebender Tiere zu vergleichen. Auch ist die Futterverfügbarkeit bedingt durch die menschliche Haltung im täglichen Ablauf konstant und regelmäßig, was bei freilebenden Tieren in der Regel nicht der Fall ist.

All diese Umstände tragen dazu bei, dass die täglich aufgenommene Futtermenge nicht nur die eigenen Bedürfnisse deckt, sondern auch zu einem Überschuss an nicht verbrauchter Energie führt. Es kommt zu einer Überfütterung der Tiere.

Der "Überschuss" an Futter wird größtenteils als nicht verdautes Futter über den Kot ausgeschieden. Dabei handelt es sich um ein geruchsintensives, toxisches und die Umwelt belastendes Produkt.

Kohlehydrate, Lipide und Proteine sind die Grundbaustoffe für das biologische Leben. Erstere sorgen für den Energiehaushalt und die  Proteine  für  die  Bildung  der  Körpermasse  (Gewichtszunahme). Im Bereich des Dünndarms wird durch "vergärbare Faserstoffe" (Ballast) der pH-Wert gemindert,  was zu einer Aktivierung Eiweiß abbauender Mikroorganismen führt. So bilden sich die für den Organismus benötigten Aminosäuren, die dann über die Darmschleimhaut dem Blut und der Leber zugeführt werden.

Die Proteine bilden den Grundstoff des  tierischen Gewebes, welches über das ganze Leben hinweg kontinuierlich erneuert wird. Eiweiß trägt nicht nur zur Zellerneuerung bei, sondern ebenso zum Wachstum und zur Bildung von Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern. Der beschriebene Prozess entspricht der Umwandlung von pflanzlichem in tierisches Eiweiß, da der größte Anteil von Futtereiweiß pflanzlichen Ursprungs ist.

Die ausgeschiedenen Abbauprodukte der Eiweißverdauung sind entsprechend der Tiergattung unterschiedlich. Säugetiere scheiden Harnstoff aus, Vögel hingegen Harnsäure. Dementsprechend ist der Tierkot mehr oder weniger aggressiv.

Entgegen monogastrischer Tiere werden von den Wiederkäuern über deren mikrobiellen Haushalt des Pansens alle Aminosäuren synthetisiert. Daher ist für die Wiederkäuer der Futtereiweißursprung von sekundärer Bedeutung, da auch stickstoffhaltige Produkte wie Ammoniumverbindungen oder Harnstoff metabolisiert werden können.

Die  Ballaststoffe  im  Futter  (maßgeblich  Zellulose  bzw.  hemizelluloser  Polizucker)  werden  im  Dünndarm  von Bakterien  in organische Säuren abgebaut. Dies führt dazu, dass der pH-Wert derart vermindert wird, dass die Eiweiß abbauenden Organismen  aktiviert  werden. Der  in  der  Futterhefe  enthaltene  Wirkstoff  "Maluzidin"  sorgt  dafür, dass die Abbauprozesse nicht über ein gewisses Ziel hinausgehen. Somit werden Durchfall Erscheinungen vermieden.

Bei  der  Eiweißverdauung  entstehen  toxische  und  geruchsintensive Abbauprodukte (Ammoniakbildung), die auf die Tierentwicklung und das Tierpflegepersonal unangenehme Auswirkungen haben können.

"Ammoniak" bildet sich bei jedem Verdauungsprozess, in dem Eiweiß (Protein) verarbeitet wird, und zwar durch den enzymatischen Abbau von Urin und Fäkalien (Harnstoff bzw. Harnsäure).
Die Ammoniakbelastung senkt die Widerstandsfähigkeit der Tiere. Die erkrankten Tiere fressen weniger und nehmen daher kaum an Gewicht zu.

Verbesserte Nutzung von Proteinen

Kleine Mengen Aktivstoffe im Tierorganismus erzielen eine augenscheinliche Wirkung.

Diese Elemente bringen weder energetische, proteinische, noch lipidische Anteile in die Futterformel mit ein. Sie werden daher von  Tierhaltern  im  Allgemeinen  dazu  eingesetzt,  die  Verdauung und die Futterverwertung zu verbessern. Das heißt, mit dem geringst möglichen Futteraufwand das bedingte Gewicht zu erreichen.

Dieses Resultat lässt sich also durch das Minimalgesetz erzielen:
Kleinste Mengen aktiver Stoffe rufen eine verbesserte Nutzung der Futtermittel durch den Tierorganismus hervor, wobei gleichzeitig ein Verlust an nicht verwerteten Nährstoffen durch  eine schlechte Verdauung auf ein Minimum zurückgeführt wird.

Modellversuche haben gezeigt, dass vergärbare Energie in Form  von Zusatzstoffen den pH-Wert des Futterbreis nach Verlassen des Magens  leicht  senkt,  hierdurch Eiweiß abbauende Organismen gefördert werden, deren Überhandnehmen jedoch durch den natürlichen hefeeigenen Wirkstoff (Malucidin) gehemmt wird.

Der so veränderte verdaubare Futterbrei stellt nun im Darm für den Organismus weitere verwertbare Substanzen über den Blutkreislauf zur Verfügung. Der Blutcholesterinspiegel wird gesenkt und die biologischen  Filter wie die Leber entlastet.

Ein großer Teil der Verdauungsprobleme entsteht durch die Überfütterung. Wir sind der Meinung, dass sich das Grundfutter aus Heu und Stroh zusammensetzen sollte. Während der Sommermonate sollte dieses Grundfutter möglichst in Form von Frischfutter (Gemüse, Früchte, frisches Gras etc.) gefüttert werden.

Wir sind stolz darauf,  der  Bitte unserer Kunden nachgekommen zu sein, ein derartiges  Ergänzungsfutters zu entwickeln. Dabei haben wir unseren hohen  Qualitätsansprüchen  nach  Aussage  unserer  Kunden  voll entsprochen. Unser neues Ergänzungsfutter erfüllt bereits bei geringster Zufütterungsmenge seinen Zweck. Durch den Einsatz unseres Ergänzungsfutters wird die Qualität des Grundfutters durch die Zugabe der fehlenden Mikroelemente um ein Vielfaches gesteigert.

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